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DER OLAV BLOG: PRODUKT & PFLEGE

Schmorpfanne - so nutzt du sie richtig

01.10.2021 Romina, Content Creation

Die Schmorpfanne - sie bahnt sich ihren Weg zurück in die Küchen.

Wie du eine solche Pfanne verwendest und wie vielfältig du sie einsetzen kannst, erfährst du hier.

Schmorpfanne

Häufige Fragen

Was unterscheidet eine Schmorpfanne von anderen Pfannen?

Während man in Bratpfannen primär Bratgut anbrät, steht in einer Schmorpfanne der spezielle Garprozess des Fleischs oder Gemüses im Vordergrund - sofern man Schmorpfannen im traditionellen Kontext benutzt.

Heutzutage sind Schmorpfannen oft beschichtet und man kann nahezu alles darin anbraten. Da die Antihaftbeschichtungen von Schmorpfannen teils sogar besser sind, als von Bratpfannen, sind selbst empfindliche Speisen ein Heimspiel. Und nicht zuletzt erleichtert eine Beschichtung die Reinigung beider Pfannen enorm.

Beim klassischen Schmorgericht werden Nahrungsmittel mit viel Fett und auf hoher Hitze stark angebraten. Das ist der erste Schritt des Garverfahrens. Damit Fleisch und Gemüse danach weiter garen können, wird die Temperatur verringert sowie kochende Flüssigkeit in die Schmorpfanne hinzugegeben. Die in der siedenden Flüssigkeit entstehenden Aromastoffe sind ein wesentlicher Bestandteil des Schmorgerichtes.

Wie benutzt man eine Schmorpfanne?

Schmoren ist eine kleine Wissenschaft für sich. Wenn du im traditionellen Sinn schmoren möchtest, musst du das Bratgut zuerst anbraten. Anschließend wird Flüssigkeit in die Schmorpfanne gegeben und der Inhalt kann unter dem Deckel weiterschmoren. Es entstehen köstliche Aromen und das Fleisch wird durch die lange Garzeit butterzart.

Hier findest du eine detaillierte Anleitung zum Schmoren:

Schmoren

Was kann man in einer Schmorpfanne kochen?

Schmorpfannen sind im Grunde genommen Bratpfannen mit einem höheren Rand. Am besten eignen sie sich für Schmorgerichte, du kannst allerdings wunderbar größere Mengen von Gemüse oder Fleisch darin zubereiten.

Was ist eine Schmorpfanne?

Die Schmorpfanne ist die erhöhte und größere Version der Bratpfanne. Der Rand kann zwischen 6 bis 8 cm betragen, damit größere Mengen Fleisch und Gemüse geschmort werden können.

Beim Schmoren fügst du dem Gargut Flüssigkeit hinzu, was den Inhalt zum Garen bringt. Zudem haben Schmorpfannen oft einen großen Durchmesser, damit das Schmorgericht lange in der aromatischen Flüssigkeit köcheln kann.

Einsatzbereich

Schmorpfannen können genauso wie übliche Bratpfannen verwendete werden.

  • Schmorpfannen beschichtet: Alle Gerichte, von empfindlichen Eierspeisen zu scharf angebratenen Bratkartoffeln
  • Schmorpfanne aus Gusseisen: Möglichkeit Speisen besonders heiß anbraten - vorausgesetzt man gibt noch Flüssigkeit hinzu, damit die Speisen nicht am Boden haften.

Welche Materialien eignen sich für Schmorpfannen?

Gusseisen

Gusseisen

Wärmespeicherung

Weil Gusseisen Wärme gut speichert, wird während des Garprozesses gleichmäßig Hitze an den Braten oder das Gemüse abgegeben.

Effizienz

Das Material Gusseisen eignet sich wunderbar für traditionelle Schmorgerichte. Es ist robust und Wärme wird effizient an das Bratgut abgegeben.

Alltagstauglichkeit

Zu beachten ist allerdings, dass reine gusseiserne Schmorpfannen sehr schwer und unhandlich sind, wodurch sie sich im Alltag nur begrenzt einsetzen lassen. Außerdem dürfen Pfannen aus Gusseisen nicht in der Spülmaschine gereinigt werden, da sich durch scharfes Anbraten eine natürliche Antihaftbeschichtung - auch Patina genannt - bildet. Dadurch darf sie nur noch per Hand gespült werden.

Edelstahl

Edelstahl

Wärmespeicherung

Edelstahl besitzt vergleichsmäßig schlechte thermische Eigenschaften, weswegen die Hitze nur langsam von dem Metall aufgenommen wird.

Effizienz

Dennoch werden Schmorgerichte gerne in der Edelstahlpfanne zubereitet, weil sie sehr robust und langlebig sind.

Alltagstauglichkeit

Ein weiterer Vorteil ist, dass Edelstahl ein sehr pflegeleichtes Material ist und die Reinigung schnell getan ist.

Weil Edelstahl eine schwache Wärmeleitung hat, wird das Metall oft mit Kupfer oder Aluminium kombiniert, damit eine mehrschichtige Pfanne entsteht, die nicht nur Wärme perfekt leitet, sondern auch robust und langlebig ist.

Kupfer

Kupfer

Wärmespeicherung

Kupfer gibt Hitze präzise an das Bratgut ab wodurch sich der Garprozess nicht nur genauer kontrollieren lässt, sondern auch verkürzen: im Vergleich zu Edelstahl leitet Kupfer Wärme 20 mal schneller.

Effizienz

Weil Kupfer aber das am besten leitende Material überhaupt und im Grunde genommen ideal für Schmorgerichte ist, kombiniert man es häufig mit Edelstahl und Aluminium.

Alltagstauglichkeit

Pure Kupfer-Schmorpfannen wird man eher selten finden: das Metall Kupfer ist recht pflegebedürftig und leicht verformbar. Gepaart mit Edelstahl und Aluminium ist es allerdings sehr gut im Alltag einzusetzen.

Aluminium

Aluminium

Wärmespeicherung

Schmorpfannen aus Aluminium besitzen eine gute Wärmeleitfähigkeit, jedoch lassen sich Speisen nicht konstant auf hoher Hitze anbraten.

Effizienz

Wer klassische Schmorgerichte oder Schmorbraten scharf anbraten möchte, der nimmt besser eine Schmorpfanne aus Aluminium in Kombination mit Edelstahl und Kupfer zur Hand.

Alltagstauglichkeit

Bei Aluminium-Schmorpfannen ist der große Vorteil, dass diese leicht sind. Wer gerne Schmorgerichte isst, aber mit einer unhandlichen und schweren Gusseisernen Schmorpfanne nicht umgehen kann, greift am besten zu einer Schmorpfanne aus Aluminium.

Pflege und Reinigung

Reinigung und Pflege

Wenn die Schmorpfanne vielseitig eingesetzt wird und vielleicht sogar im täglichen Gebrauch ist, sind Schmorpfannen aus Edelstahl oder mit Beschichtung zu empfehlen, denn sie sind kinderleicht zu reinigen. Das erspart Zeit, Mühen und ist zuletzt auch hygienischer: eingebrannte gusseiserne Pfannen dürfen beispielsweise nicht mehr in den Geschirrspüler wandern.

Nicht zu vergessen: Ein Schüttrand, also eine abgerundete Kante der Schmorpfanne, erleichtert das Ausgießen von Flüssigkeiten enorm. Diese lassen sich sauber ausgießen und es entsteht keine Sauerei.